Meldung vom 22.01.2026

Lebendiges Zeichen für den Frieden – Ginkgo-Projekt der „Mayors for Peace“

Samen der Erinnerung aus Japan liegt nun in Stralsunder Erde

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Behütet von dem Gärtner-Team im Zoo Stralsund soll er wachsen: Der Samen eines Ginkgo-Baumes aus Hiroshima. Er stammt von den Bäumen, die den Atombombenabwurf am 6. August 1945 überstanden haben. Die Aufzucht ist Teil des Aktionsplans der Organisation „Mayors for Peace“ für eine dauerhafte nuklearwaffenfreie Welt. 

Ist der Ginkgo-Baum stark genug, soll er nach dem Aufziehen im Zoo in Stralsund, als lebendiges Friedenssymbol und dauerhafte Erinnerung an einem der dunkelsten Tage der Menschheitsgeschichte, gepflanzt werden. Er steht als Symbol für Hoffnung, Verbundenheit und Frieden. Ginkgo-Bäume können bis zu 1.000 Jahre alt werden – so lange sollen auch die Erinnerung und die Mahnung bestehen.
Stralsund zeigt mit der Pflanzaktion, dass Friedensarbeit vor Ort beginnt und in die Zukunft wirkt.

Zoo-Gärtner und Zoo-Direktor beim Studium der Pflanzanleitung
Zoo-Gärtner und Zoo-Direktor beim Studium der Pflanzanleitung

Die Hansestadt Stralsund ist seit 2018 Mitglied der Organisation „Mayors for Peace“ – den „Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern für den Frieden“. Stralsund nimmt regelmäßig an Aktionen teil, wie dem jährlichen Flaggentag, um sich für eine Welt ohne Atomwaffen und für Frieden einzusetzen. In diesem Jahr beteiligt sich Stralsund nun außerdem an dem internationalen Ginkgo-Projekt. 

Die Organisation „Mayors for Peace“ stellt Mitgliedsstädten weltweit kostenlos Samen von Ginkgo-Bäumen aus Hiroshima zur Verfügung. 
Derzeit gehören mehr als 8.500 Städte zu dieser Organisation.

Mehr zum Projekt hier: https://www.mayorsforpeace.eu/project/gingko-trees/ 

Behütet vom gesamten Zoo-Team können die Samen des Friedens nun aufgehen
Behütet vom gesamten Zoo-Team können die Samen des Friedens nun aufgehen